Ja zur Neutralitätsinitiative

Aufrecht Schweiz sagt klar Ja zur Neutralitätsinitiative

Die Delegierten und der Vorstand von Aufrecht Schweiz haben einstimmig die Ja-Parole zur eidgenössischen Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» (Neutralitätsinitiative) beschlossen, über welche die Schweizer Stimmberechtigten am 27. September 2026 befinden.

 Der Artikel 54a der Bundesverfassung soll dabei wie folgt geändert werden:

  1. Die Schweiz ist neutral. Ihre Neutralität ist immerwährend und bewaffnet.
  2. Die Schweiz tritt keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis bei. Vorbehalten ist eine Zusammenarbeit mit solchen Bündnissen für den Fall eines direkten militärischen Angriffs auf die Schweiz oder für den Fall von Handlungen zur Vorbereitung eines solchen Angriffs.
  3. Die Schweiz beteiligt sich nicht an militärischen Auseinandersetzungen zwischen Drittstaaten und trifft auch keine nichtmilitärischen Zwangsmassnahmen gegen kriegführende Staaten. Vorbehalten sind Verpflichtungen gegenüber der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) sowie Massnahmen zur Verhinderung der Umgehung von nichtmilitärischen Zwangsmassnahmen anderer Staaten.
  4. Die Schweiz nutzt ihre immerwährende Neutralität für die Verhinderung und Lösung von Konflikten und steht als Vermittlerin zur Verfügung.

Zusammenfassend fordert die Neutralitätsinitiative die Rückkehr zu einer strikten, immerwährenden und umfassenden Schweizer Neutralität. Die Schweiz soll sich weder an militärischen Konflikten beteiligen noch Sanktionen gegen kriegführende Staaten verhängen, welche nicht völkerrechtlich durch die Vereinten Nationen beschlossen wurden. Stattdessen soll sie ihre traditionelle, erfolgreiche Rolle als verlässliche Vermittlerin wieder stärken und ihre Neutralität aktiv für «Gute Dienste» einsetzen.

Die Welt brauche eine verlässliche, neutrale Schweiz – als Stabilitätsfaktor, Vermittlerin und humanitäre Kraft.

Aufrecht Schweiz empfiehlt deshalb, der Neutralitätsinitiative am 27. September 2026 klar zuzustimmen.